Content Marketing

Unsere Gesellschaft ist werbemäßig übersättigt. Die Zeiten in denen wir unverwechselbare Werbeslogans vor uns hin summten sind vorbei und Werbespots oder Anzeigen werden in erster Linie als Ärgernis wahrgenommen. Und weil wir offensichtliche Werbung sofort erkennen und ignorieren, war es nur logisch uns als Konsumenten mit Werbung anzulocken, die auf den ersten Blick sinnvoller Inhalt, also Content ist.

Was ist Content Marketing überhaupt?

Content Marketing ist quasi der Einsatz unbewusster Werbung. Uns wird als Konsumenten nicht direkt ein Produkt unter die Nase gerieben, wodurch unser Misstrauen geweckt worden wäre, sondern wir werden über Umwege an den Kern der Sache herangeführt. Erfolgreiche Beispiele für so ein Vorgehen sind etwa die Blogs oder Youtubekanäle von bekannten Geräteherstellern, die in erster Linie nicht von ihren Produkten handeln, aber von Personen, welche davon erzählen, was sie erreicht oder gebaut haben, natürlich ganz zufällig mit genau den Produkten des Markenherstellers. Unser Fazit nach dem Lesen des Blogs wird sein: „Wenn ich das Gerät nutze, bekomme ich das gleiche Ergebnis“. – Wir sind zufrieden und der Auftraggeber des Blogs auch – Alles ohne Werbung.

Wie ist gutes Content Marketing aufgebaut?

Content Marketing ist im Grunde zielgruppenorientierte Werbung, getarnt in einem anderen Projekt. Anstatt direkte Werbung zu schalten, wird eine Plattform eröffnet, welche Themen aufgreift, die indirekt mit dem eigentlichen Produkt zu tun haben. So wird ein Interessent, der sich online vielleicht nur eine Tipp gegen Ameisen holen wollte, mit Ameisenbekämpfungsmitteln des auftraggebenden Anbieters versorgt und nebenbei auch gleich davon überzeugt, noch die gesamten Terrassenmöbel von diesem zu bestellen.

Was sind die Herausforderungen beim Content Marketing?

Die Herausforderung beim CM ist es, den Grundtraffic für das Projekt oder die Webseite zu erzeugen. Kurz gesagt: Besucher und Interessenten sind nötig! Das schlimme dabei: Diese sollen nicht mit offensichtlichen Werbelinks und Ads geködert werden. Sie sollen selbst auf das Projekt kommen. Das klappt auf zwei Arten: Entweder durch ein gutes Google-Rating, welches bewirkt, dass Google den Interessenten bei allen passenden Suchen, auf die Projektseite lotst. Oder durch eine bereits gut laufende Seite, die für den nötigen versteckten Content erweitert wird. Das alles muss passieren, ohne das sofort offensichtlich wird, dass der Auftraggeber im Grunde hier in erster Linie Eigenwerbung betreiben möchte.

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